Jugendarbeit


Weihnachtliche Klänge der Musikschule Hüttigweiler

Wenn 53 junge Musiker der Musikschule des Musikvereins Hüttigweiler und das Jugendorchesters „IllJO“ der Spielvereinigung Hüttigweiler-Wustweiler zu einem Konzert einladen, bleibt kein Platz im Zuschauerraum mehr frei.

So geschehen am 3. Adventssonntag im Kultursaal Hüttigweiler.

Die etwa 120 Besucher erlebten ein stimmungsvolles Weihnachtskonzert, bei dem die jungen Musiker mit viel Freude und Motivation ihre Musik präsentierten. Die vier bis sechsjährigen Kinder der musikalischen Früherziehung sangen in ihrem Lied „Wisst ihr was die Frösche am Weihnachtsabend machen“ davon, wie die Tiere eigentlich den Heiligen Abend feiern. Und die Kinder der musikalischen Grundausbildung, die nach drei Monaten Blockflötenunterricht ihren ersten gemeinsamen Auftritt hatten, spielten und sangen davon, wobei sie den Großen in der Vorbereitung auf das Fest alles helfen können.

Die älteren Schüler aus den Instrumentalklassen von Christine Benna (Waldhorn und Blockflöte), Rudi Schömann (Querflöte), Andreas Puhl (Klavier), Jochen Lauer (Gitarre) und Anke Eiswirth (Akkordeon, MFE, Blockflöte) spielten für das Publikum traditionelle und neue weihnachtliche Stücke.

Den Abschluss des Konzertes gestaltete das „IllJO“ der Spielvereinigung Wustweiler-Hüttigweiler. Dieses Jugend-Blasorchester wird geleitet von Jannik Jochum, der bei diesem Konzert auch den Dirigentenplatz einnahm,  und Johannes Schmitt, der dieses Mal im Orchester mitwirkte und unterhaltsam die Stücke anmoderierte.

 

Stolz und froh über ihre gelungenen Auftritte empfingen alle Musiker den herzlichen Applaus des aus Familienangehörigen bestehenden Publikums, das nicht minder stolz und froh über den Nachwuchs war. Der erste Vorsitzende des Musikvereins Hüttigweiler, Martin Kreutzer, und die Leiterin der Musikschule, Anke Eiswirth, dankten den Schülern, Eltern und Lehrern für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr und freuen sich auf weitere Konzerte im neuen Jahr.   /ae


Musik machen kann jeder!

Am 16.06.2019 richtete die Musikschule Hüttigweiler ihr alljährliches, sommerliches Musikschulkonzert aus.

Wie schon im vorigen Jahr war der Kultursaal neben der Grundschule Hüttigweiler bei bestem Wetter mit Zuschauern gefüllt, sodass die jungen Musikerinnen und Musiker ein echtes Konzerterlebnis nachempfinden konnten.
Ob es die Kinder der musikalischen Früherziehung, die der Grundausbildung mit der Blockflöte oder die schon etwas fortgeschritteneren Musiker_innen mit zum Beispiel einem Waldhorn waren, alle hatten sichtlich ihren Spaß und

waren zum Schluss - nach dem krönenden Abschluss des Konzertes durch das IllJO, des "Illtal Jugendorchesters", dem Gemeinschaftsjugendorchester der Musikvereine Hüttigweiler und Wustweiler - alle erleichtert ihre Darbietung nahezu fehlerfrei über die Bühne gebracht zu haben.
Nach den Sommerferien geht es für die Kinder und Jugendlichen dann mit dem Proben weiter, für noch größere Konzerte und um später vielleicht auch einmal die Möglichkeit zu haben zusammen mit anderen in einem Orchester zu musizieren.

Zum "IllJO"

Das IllJO besteht in seiner jetzigen Form aus circa 15 Jugendlichen und probt immer montags von 18-19 Uhr
in ungeraden Monaten in Wustweiler, in geraden Monaten in Hüttigweiler.


Ausflug in den Kletterpark


Instrumente basteln mit dem Musikverein Hüttigweiler

Ein Nachmittag im Rahmen des "Ferienpass"-Programms

Am 24.07.2017 nahm der Musikverein Hüttigweiler zum zweiten Mal an dem Ferienprojekt "Ferienpass" der Gemeinde Illingen teil. Bei dem "Ferienpass" handelt es sich um einen Veranstaltungskalender der jährlich kurz vor den Sommerferien herausgegeben wird und in dem Ferienaktivitäten von Vereinen und Organisationen vorgestellt werden.

Dieses Jahr bot der Musikverein einen Bastelnachmittag an, bei dem sich Kinder ab 6 Jahren eigene Musikinstrumente basteln konnten. Organisiert wurde das Programm von Simon, Magdalena und Christopher Folz, sowie von Martin und Katja Kreutzer. Das Angebot wurde gerne genutzt und so waren alle zehn angebotenen Plätze auch belegt. 

Ab 13:00 Uhr konnten die Kinder sich Trompeten, Xylophone, Oboen und Flöten bauen, deren Klang am Ende tatsächlich überzeugte.

Unterbrochen wurde das Basteln von gemeinsamen Ballspielen, einer Vorstellung von richtigen Instrumenten und anschließendem Konzert, sowie einer Essenspause.

Zum Schluss um 17:30 Uhr fand dann ein, zugegeben sehr kleines, Abschlusskonzert statt, bei welchem die Kinder ihre Instrumente den Eltern präsentieren konnten.


Insa testete die Sicherheitsleine

Insa und Lena Meiser, die Jugendbetreuer des Musikvereins, hatten für das Jugendorchester eine Fahrt zum Fun Forest - Kletterpark am Jägersburger Weiher organisiert. Zusammen mit den Betreuern Harald Martin und Pablo Larrea und weiteren Fahrern starteten die Jungmusiker am Samstag etwas skeptisch wegen der Wetteraussichten.

Im Kletterpark herrschte schon reger Betrieb auf den Bäumen. Ein Betreuer („Rothelm“) kümmerte sich um die angemeldete Gruppe. Unter seiner Anleitung wurden die Klettergurte angelegt, richtig festgezurrt, und die Helme und Handschuhe in den richtigen Größen und Farben ausgesucht. Am Startpunkt erfolgte eine ausführliche Einweisung in die Bedienung der Sicherheitssysteme - und los ging`s.

Der Eingewöhnungsparcours war noch relativ nahe am Boden, und man sah schnell die zunehmende Sicherheit der Kletterer. Dann ging es in höhere Ebenen zum Balancieren auf schwankenden Brettern und Klötzen, zu Fahrten mit den Seilbahnen, auf dem Skateboard über Seile, die Angebote wurden rege genutzt und es machte allen Spaß, obwohl, wie alle Teilnehmer später erzählten, die Handmuskeln schmerzten, weil sie sich aus Angst anfangs zu fest geklammert hatten.

Nach einer kurzen Erholungspause lockte die meisten das größte Erlebnis, die 170 m lange Fahrt mit der Seilbahn über den Jägersburger Weiher. Über Leitern oder die Kletterwand, über schwankende Balken und Stämme arbeiteten sich die Seilbahnfahrer zur Startplattform in mehr als 10 m Höhe vor. Simon Folz startete als erster seine Fahrt und seine Begeisterungsrufe waren weithin zu hören, sein Bruder Christopher folgte. Nach Kim war Insa an der Reihe. Sie sicherte die Karabinerhaken, sprang von der Plattform und hing nach einigen Metern in schwindelnder Höhe über dem Wasser – sie hatte vergessen, die Rolle einzuhängen. Ruhig wartete sie ab, bis ein Rothelm ihr eine Leine zuwarf und sie auf die Plattform zurückzog. Sie hängte sofort die Rolle ein und begann ihre Fahrt über den Weiher. Später erklärte sie gelassen: „Ich wollte nur die Sicherheitsleine testen!“

Auch von Regenschauern ließen sich die Kletterer nicht beeindrucken und nach 3 Stunden sammelten sich auch die ausdauerndsten Kletterer, Kim und Harald, wieder an der Blockhütte. Hier servierten Lena und Insa leckeren, selbstgebackenen Marmorkuchen und Laugengebäck. Alle berichteten von ihren Erfahrungen und waren begeistert von diesem Erlebnis.

Von dem zu erwartenden Muskelkater wollten sie sich am nächsten Tag einfach überraschen lassen.