Aktuelles

100 Jahre Musikverein Hüttigweiler e. V.

Der Musikverein Hüttigweiler e. V. feiert im Jahr 2012 sein 100-jähriges Bestehen. Alles rund um dieses Jubiläum finden Sie auf unseren Jubiläumsseiten.

 

Projektorchester „IllWind“ – Kartenvorverkauf beginnt

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Musikverein Hüttigweiler e. V. gestaltet das Projektorchester „IllWind“ unter Leitung der Dirigenten Pablo Larrea und Christoph Schorr am

 

Samstag, 2. Juni, 20:00 Uhr,

ein Galakonzert in der Illtalhalle in Hüttigweiler.

 

Als Solisten treten auf:

Marcel Loeffler - Akkordeon, Pablo Senties - Percussion, Rodrigo Mosquera - Bass und Patrick Simper - Gesang

Kartenvorverkauf :
Illingen: Kulturamt der Gemeinde
Hüttigweiler: Totostelle Meiser, Moden Schäfer
Wustweiler: Gasthaus „Zum Bäcker“

Förderung der Jugendausbildung

Wichtig für die musikalische Ausbildung der Jugendlichen im Einzelunterricht ist der Besuch von Lehrgängen und Orchesterseminaren, die vom BSM angeboten werden und in der Landesakademie in Ottweiler stattfinden.

Während in Orchesterseminaren die Jugendlichen in der Orchesterarbeit gefördert werden, ist bei den Lehrgängen die individuelle Förderung wichtiges Ziel. Diese Lehrgänge bereiten die Schüler in Theorie und im praktischen Spiel auf dem Instrument auf die D–Prüfungen vor, die den eigenen Leistungsstand dokumentieren. Das Prinzip lautet: Fördern durch Fordern. Deshalb unterstützt der Musikverein auch diese Fortbildungsmaßnahmen seiner Jugendlichen, indem er sich finanziell an den Kosten für Lehrgänge und Seminaren beteiligt und dazu die Prüfungsgebühren für die D–Prüfungen übernimmt.

Als Lohn für dieses Engagement erhalten die Prüflinge nach bestandener D–Prüfung, neben dem persönlichen Erfolgserlebnis, eine Urkunde und ein Abzeichen. Der Leiter des Jugendorchesters, Pablo Larrea, überreichte in der Probe der Saxofonistin Kathrin Schmitt die Urkunde und das Bronzeabzeichen nach der bestandenen D1–Prüfung.

Verzauberte Kinder bei der Weihnachtsfeier

Einen großen Zuspruch hatte die diesjährige Weihnachtsfeier des Musikvereins und der Musikschule. Über 80 Kinder waren mit Begleitern zur Weihnachtsfeier angemeldet worden – der Nikolaus musste ja genügend Tüten zum Verteilen haben.

Musikschulleiter Martin Kreutzer begrüßte die Gäste in der vollbesetzten Hälfte der Illtalhalle, während Musiker noch zusätzlich Tische und Stühle aufstellten, und er versprach ein abwechslungsreiches Programm. Auch lud er ein, den angebotenen Kaffee und Kuchen zu genießen, für die Kinder gab es Kinderpunsch.

Zusammen mit einem Saxophon-Ensemble eröffneten Kinder des Trommelkurses der FGTS die Feier. Nach den Sommerferien hatte der Kurs begonnen, und jetzt hatten die Kinder erstmals Gelegenheit, auf ihren Trommeln die Weihnachtslieder der Saxophone zu begleiten, und es klappte, Pablo Larrea hatte sie gut vorbereitet. Mit Sternen marschierten anschließend 25 „Sternenkinder“ der Früherziehung der Musikschule mit ihrer Betreuerin Anke Eiswirth auf die Bühne und führten gesanglich und mimisch vor, was der Herbst so alles anstellt. Zwei Schülerinnen der Grundausbildung von Frau Eiswirth spielten ihre Lieblingsweihnachtslieder auf der Blockflöte vor und Frau Benna begleitete ihre Schüler des Einzelunterrichts bei ihren Vorträgen mit der Altflöte und dem Waldhorn.

Nun begrüßte der Kinderzauberer Markus Lenzen die Kinder, die auf Bänken vor der Bühne versammelt waren, zu seinem einstündigen Programm. Es gelang ihm hervorragend die Kinder zu faszinieren und zum Mitmachen zu bewegen. Er hatte kein Problem, Assistenten zu seinen Darbietungen zu finden, fast jeder wollte mitmachen. Seine Kunststücke wurden mit viel Gelächter, Applaus und auch Staunen begleitet, bereitwillig machten auch die Erwachsenen mit, wenn sie gefordert waren. Mit einem großen Schlussapplaus wurde der Zauberer verabschiedet.

Auf der Bühne nahmen nun die Musikerinnen und Musiker des Jugendorchesters und des Orchesters Platz und intonierten unter Leitung von Pablo Larrea einige Weihnachtslieder aus verschiedenen Ländern, und dann kam auch schon der Nikolaus zu den ungeduldig wartenden Kindern, die angespannt auf den Bänken saßen. Er trug ihnen eine Geschichte vor, sprach mit ihnen darüber und ermunterte die Kinder Gedichte und Lieder vorzutragen, es herrschte reger Andrang. Und endlich teilte er die Tüten aus und wünschte allen zum Abschied ein frohes Weihnachtsfest.

Bevor das letzte Weihnachtslied gespielt wurde, wünschte der 1. Vorsitzende, Martin Krause, allen ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute im Jahr 2012. Herzlich bedankte er sich bei den Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Feier beigetragen hatten und er vergaß auch nicht, auf die Veranstaltungen hinzuweisen, die 2012 zum 100-jährigen Bestehen des Musikvereins durchgeführt werden.

 

Trommeln macht Spaß

Nach den Sommerferien begann in der Freiwilligen Ganztagsschule (FGTS) in Hüttigweiler ein Kursangebot zur rhythmischen Schulung in Zusammenarbeit mit dem Musikverein Hüttigweiler.

Jeden Montag treffen sich um 15:30 Uhr 20 Schülerinnen und Schüler der FGTS im Alter von 6 bis 10 Jahren im Musiksaal mit Pablo Larrea, dem Leiter des Kurses. Unterstützt wird er von den Betreuern Frau Schmidt und Herrn Thielen-Frank.

 

 

Getrommelt wird auf Plastikeimern und Plastiktonnen. An der Tafel stehen Rhythmen mit ganzen und halben Noten, auch Viertelnoten sind schon dabei. Freiwillig melden sich die Kinder, die sich im Saal nebeneinander aufstellen und die Rhythmen trommeln, was sich als nicht einfach erweist. Für gelungene Vorführungen gibt es Lob, und wer es auswendig kann, mit dem Rücken zur Tafel, erhält von der ganzen Gruppe Applaus. Die jüngeren Kinder trauen sich noch nicht vor der Gruppe, aber die Finger klopfen auf dem Tisch den Takt mit.

Es folgt eine Runde mit nachspielen. Pablo Larrea schlägt auf einer Glocke einen Rhythmus vor, die Kinder wiederholen. Immer mehr Schläge und damit Schwierigkeiten kommen hinzu, bis auf einmal ein anfeuernder Rhythmus wie im Fußballstadion zu hören ist. Die beiden Betreuer machen selbst mit und unterstützen die Kinder, die um Hilfe bitten. Nur wer es selbst ausprobiert, kann erkennen, wie schwierig verschiedene Rhythmen zu spielen sind, und zählen muss geübt werden.

Am Schluss werden in leere Getränkedosen Reiskörner eingefüllt und die Öffnung wird mit Klebeband verschlossen. So hat jedes Kind ein Schüttelrohr, das im Kurs zum Einsatz kommen wird.

Rasch ist eine Stunde vorbei und die Eimer, Tonnen, Dosen und Stöcke werden eingesammelt, um für die nächste Stunde bereit zu stehen. Pablo Larrea meint: „Die Kinder sind mit solchem Eifer dabei, dass einige Eimer schon kaputt getrommelt wurden. Deshalb würde ich mich über gespendete Plastikeimer und Plastiktonnen sehr freuen. Sie können montags am Kultursaal vorbeigebracht werden. Ich bin mir sicher, dass viele überzählige Eimer oder Tonnen in Hüttigweiler herumstehen.“

Zum Abschluss des Kurses werden die Fortschritte in Zusammenarbeit mit der Grundschule öffentlich vorgestellt werden.

 

Kaffee, Kuchen und Musik

Zahlreiche Besucher waren der Einladung des Musikvereins  zum KulturKaffee in die Illtalhalle gefolgt. Neben Kaffee und Kuchen wurden auch musikalische Beiträge geboten.

Während sich die Besucher Kaffee und Kuchen schmecken ließen, präsentierten sich auf der Bühne verschiedene Gruppen. Frau Eiswirth eröffnete das Programm mit zwei Flötenschülerinnen aus der Grundausbildung. Eine Gruppe von neun Saxophonistinnen und Saxophonisten begeisterte unter Leitung ihres Lehrers Pablo Larrea mit swingenden Klängen. Nuancenreich war das Gitarrenspiel der Schüler von Lehrer Jochen Lauer. Zum Schluss präsentierte sich das Jugendorchester des Musikvereins, verstärkt durch aktive Musiker. Sie zeigten, wohin der Weg einer musikalischen Ausbildung führen kann - zum Spielen in einem Orchester, in dem verschiedene Altersgruppen problemlos zusammen spielen können.

Mit dem KulturKaffee wollte der Musikverein auch werben für eine musikalische Ausbildung an einem Blasinstrument. Deshalb war im Flur eine Instrumentenausstellung aufgebaut, die Instrumente waren vom Musikhaus Arthur Knopp zur Verfügung gestellt worden. So konnten Mädchen und Jungen unter Anleitung von Musikern sich an den verschiedenen Instrumenten versuchen und die Begeisterung war groß, wenn sie dem Instrument Töne entlocken konnten, was nicht immer auf Anhieb gelang. Selbst die Tuba brachte ein Junge zum Klingen. Bemerkenswert war die Aussage eines Erwachsenen, dass sein Kindheitstraum das Trompetenspiel sei und er dies nachholen wolle. Vielleicht wird er es auch auf einem Tenorhorn tun, denn da gelangen ihm auf Anhieb verschiedene Töne.

Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich der 1. Vorsitzende Martin Krause bei den Besuchern, Mitwirkenden und Helferinnen und Helfern für die gelungene Veranstaltung. Gleichzeitig wies er auch schon auf die Jubiläumsveranstaltungen im Jahr 2012 hin, denn dann wird der Musikverein Hüttigweiler e. V. 100 Jahre alt.